CBD gegen Fibromyalgie: Studien, Wirkung & Erfahrungen

Bist willst wissen wie CBD gegen Fibromyalgie helfen kann oder suchst nach einem natürlichen Mittel gegen Schmerzen oder Schlaflosigkeit? Wir haben uns für dich auf die Suche gemacht und uns durch einen Studien- und Forendschungel gekämpft.

CBD Fibromyalgie

In diesem Artikel zeigen wir anhand von wissenschaftlichen Studien welche Möglichkeiten sich aus der Behandlung mit CBD ergeben und wie der pflanzliche Stoff gegen Fibromyalgie und seine Symptome wirkt. Am Ende der Ausführungen findest du zudem unsere Quellenübersicht sowie ein Diskussionsforum, damit du dich weiterbilden und mit anderen Usern austauschen kannst.

Was ist Fibromyalgie?

Eine Fibromyalgie ist ein Schmerzsyndrom, jedoch ohne degenerativer Prozesse. Gemeinsam mit den Schmerzen treten oft Schlafstörungen und Müdigkeit auf.

Die Schulmedizin hat für diese Krankheitsbild bis heute noch keine Heilung gefunden. Auch ist die Behandlung auf die Linderung der Symptome begrenzt. Um dies zu erreichen, werden auf dem herkömmlichen Weg synthetische Schmerzmittel verschrieben, welche oft mit Nebenwirkungen einhergehen.

Doch viele Ärzte und Patienten suchen nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten. Immer wieder bringen Studien den Pflanzenstoff CBD in Verbindung mit Schmerzlinderung [1]Darkovska-Serafimovska M et al., Pharmacotherapeutic considerations for use of cannabinoids to relieve pain in patients with malignant diseases. 2018, J Pain Res und Entzündungshemmung [2]Olah A et al., Differential effectiveness of selected non-psychotropic phytocannabinoids on human sebocyte functions implicates their introduction in dry/seborrhoeic skin and acne treatment. 2016, … Continue reading. Cannabidiol steht also “im Verdacht” bei Fibromyalgie Abhilfe und Linderung der Symptome schaffen zu können.

Welche Wirkung hat CBD bei Fibromyalgie?

Über das Endocannabinoid-System wird das Schmerzempfinden,Schlaf und die Nervenaktivität reguliert. Ein aus dem Gleichgewicht geratenes System führt zu einer dysfunktionalen Arbeitsweise und schlussendlich zu einem überempfindlichen Nervensystem.

Hierbei tritt Cannabidiol in den Fokus. Als externes Cannabinoid kann es positiv auf diesen Kreislauf einwirken und so auch im Endergebnis die Symptome bei der Krankheit Fibromyalgie im Zaum halten. Unter anderem zeigen Studien, dass insbesondere folgende Symptome gelindert werden können:

  • Schmerzen [3]Silveira JW Protective effects of cannabidiol on lesion-induced intervertebral disc degeneration. 2014, PLoS One
  • Schlafstörungen [4]Shannon S et al.,Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series. 2019, Perm J. Hier im Volltext
  • Entzündungen

Der Vorteil gegenüber chemischen Schmerzmitteln liegt jedenfalls in der besseren Verträglichkeit, sowie weniger oft auftretenden Nebenwirkungen. Die wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet ist gerade erst im Anfang begriffen doch stimmen die Ergebnisse hoffnungsvoll.

Eine berauschende Wirkung wie beim Cannabis ist bei CBD Produkten nicht zu erwarten. In Deutschland ist in pflanzlichen Präparaten nur ein maximaler Gehalt von 0,2% des psychoaktiven Stoffes THC erlaubt.

Somit machen sie nicht abhängig und sind legal zu erwerben.

CBD Nebenwirkungen

Nebenwirkungen: Können unangenehme Effekte auftreten?

Nebenwirkungen beim Konsum von CBD sind selten und nicht gravierend. Dennoch sollte auf einige mögliche Nebenwirkungen hingewiesen werden:

  • Verlust des Appetits
  • Trockenes Mundgefühl
  • Schlappheit und Müdigkeit
  • Senkung des Blutdrucks
  • Störungen der Verdauung

Wie bereits gesagt treten diese unerwünschten Wirkungen jedoch nur sehr selten auf. Zumeist werden sie hervorgerufen durch eine Überdosierung.

Welches ist das beste Produkt gegen Fibromyalgie?

Zur Behandlung der Schmerzkrankheit mit CBD gibt es mehrere Möglichkeiten. Diese siehst du in der folgenden Auflistung:

  • Oral: Schlucken von Speisen oder Getränken, denen CBD beigegeben wurde
  • Inhalation: Rauchen des Wirkstoffs oder als E-Liquid mit dem Vaporizer
  • Sublingual: Hier wird das CBD-Öl unter die Zunge geträufelt, wodurch das Cannabidiol schneller über die Mundschleimhaut wirkt
  • Als Spray: Es gibt CBD-Nasen und auch Mundsprays, die noch schneller wirken als die sublinguale Option
  • Als Creme oder Salbe: Diese Variante eignet sich für die Behandlung bestimmter Hautpartien

Ebenso ist CBD noch in der Form von Kapseln zum Schlucken oder als Kristalle (Isolat) erhältlich. Für letzteres wird ein Verdampfungsapparat benötigt. Der wesentliche Unterschied zwischen allen Anwendungsmöglichkeiten liegt in der Dauer bis die Wirkung einsetzt:

Am schnellsten ist die Aufnahme über die Lunge, dann kommt die Resorption über die Schleimhäute, dem folgt das Schlucken und schließlich ist der langsamste Eintritt bei den topischen Cremes zu beobachten.

Im Falle von Fibromyalgie, ist für eine dauerhafte Therapie ein CBD-Öl zu empfehlen, während bei der akuten Schmerzlinderung ein Spray wohl besser geeignet ist.

Dosierung

Im Generellen ist zu sagen, dass eine Überdosierung mit Cannabidiol nicht möglich ist. Somit ist der Stoff gesundheitlich unbedenklich. Hiermit ist jedoch nicht gemeint, dass Nebenwirkungen bei der Einnahme einer zu großen Menge ausbleiben.

Aber wie viel CBD ist die richtige Menge? Jeder Körper reagiert auf Wirkstoffe in einer anderen Art und Weise. Deswegen ist es schwierig eine pauschale Maßgabe zu nennen. Eine gute Vorgehensweise ist jedoch der Start bei einer kleinen Menge und das vorsichtige, stetige Steigern der Dosis ohne Nebenwirkungen.

Ein solider Startpunkt ist bei drei Tropfen 5 bis 10%-igen Öls zu nennen, welches du dir unter die Zunge träufelst. Bei dieser Menge sind unerwünschte Nebenwirkungen beinahe unmöglich und du bekommst schon einmal ein Gefühl für die Wirkung von CBD.

Bei einer akuten Schmerzbehandlung ist die Anwendung eines Sprays oder der Inhalation mittels eines Vaporizers vermutlich der bessere Weg. Hier setzt die Wirkung schneller ein. Je nach Anforderung des Verbrauchers sind die Produkte dementsprechend anzupassen!

CBD Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte: Was sagen Anwender?

Doch es gibt noch einen weiteren Aspekt den du beachten solltest: Usermeinungen! So schreibt ein, seit etlichen Jahren von Fibromyalgie, Schuppenflechte und Schlafproblemen geplagter Nutzer, in einem Forum:

“Es scheint wie ein Wunder, es geht mir erstmals seit zig Jahren deutlich besser! Die Schmerzen sind deutlich geringer geworden, die wirklich schlimme Schuppenflechte bildet sich bereits zu gut 80% zurück und ich schlafe erheblich besser.”

Eine weitere Nutzerin auf CBD360 schrieb:

“Seit über 12 Jahren leide ich an sehr starken Schmerzen bedingt durch HWS, LWS-Syndrom, Arthrose, Migräne und Mastozytose. Trotz OP blieben die starken Schmerzen und ich zog mich immer mehr aus dem Leben zurück und wurde durch die Schmerzen und Einsamkeit depressiv. (…) Ich möchte hiermit allen – vor allem auch älteren – sagen, probiert diese Tropfen aus und ihr werdet wieder Lebensqualität, Lebensmut und Freude erleben. Ich nehme 3 x 3 Tropfen pro Tag, nach Bedarf etwas mehr in Wasser verdünnt, da meine Schleimhäute und mein Magen sehr empfindlich reagieren. Für mich sind diese Tropfen ein Wundermittel.”

Schlussfolgerung

Trotz der noch jungen Arbeit auf dem Gebiet der Therapiemöglichkeiten mit CBD sind die Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen vielversprechend und werden in Zukunft noch um einiges erweitert werden.

Auf Seiten der Anwender des natürlichen Wirkstoffes Cannabidiol gegen Fibromyalgie sind weiters positive Erfahrungen zu nennen. Es scheint so, als ob CBD gegen Schmerzen und Entzündungen sowie Schlafproblemen eine natürliche Ergänzung zu konventionellen Behandlungsmöglichkeiten ist.

Du hast selbst bereits Erfahrungen mit CBD im Kampf gegen Fibromyalgie gemacht? Dann hinterlasse doch gerne einen Kommentar unter diesem Artikel!

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Maximilian Tor

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